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Roland Retzlaff
Geboren im Dezember 1968 in Dortmund als zweites von drei Kindern.
Nach meiner regulären Ausbildung als Kaufmann für Bürokommunikation und einiger Zeit der beruflichen Tätigkeit, war für mich klar dass es auf Dauer nicht das ist, was ich mir vorgestellt habe.
Ganz klar war mir, dass meine neue berufliche Tätigkeit aktiv mit Menschen zu tun haben muss. So begann ich 2000 eine Ausbildung zum psychologischen Berater, die ich 2001 erfolgreich abgeschlossen habe.

So sehe ich aus, dass bin Ich

Durch die Ausbildung zum psychologischen Berater erfuhr ich, wie groß und wie umfangreich die psychischen Belastungen bei Menschen sein können. Um noch besser und zielgerichteter helfen zu können, absolvierte ich noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, diese schloss ich 2004 erfolgreich ab.
2008 verließ ich mein heimatliches Bundesland NRW und zog nach Brandenburg, genauer gesagt nach Märkisch-Oderland. Hier begann meine freiberufliche Tätigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung an zahlreichen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen in ganz Berlin und Umgebung. Es machte mir Spaß, mein umfangreiches Wissen an andere weitergeben zu dürfen.

Wie ich zum Lerntherapeut wurde:

Während meiner freiberuflichen Tätigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung, stellte ich bei schriftlichen Klausuren immer wieder fest, wie schwer es vielen Erwachsenen fällt, einfache Aufgaben fehlerfrei zu lesen oder schriftlich zu beantworten. Ich konnte es nicht nachvollziehen, hatten die meisten meiner Schüler*innen bereits eine solide Ausbildung oder aber eine qualifizierte Schuldbildung. Erst als ein Schüler in meinem Unterricht mich ansprach und mir sagte, er könne nicht richtig lesen und schreiben, da er an Legasthenie leide, setzte ich mich mit diesem Thema auseinander, schließlich hatte ich bis dahin von Legasthenie oder LRS etwas gehört.
Ich war erstaunt zu erfahren wie viele Menschen unter Legasthenie und LRS leiden und das schon im Kindesalter. Es wurde mir klar, dass Legasthenie und LRS keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern auch noch heute von vielen Betroffenen aus Scham verschwiegen wird.
Das Thema Legasthenie und LRS ließ mich nicht mehr los und ich begann zu überlegen, wie man betroffene Personen adäquat helfen und fördern kann. Um nicht einfach drauflos zu fördern, war mir eine solide Grundausbildung wichtig und so besuchte ich einen Lehrgang zum Lerntherapeuten, LRS- und Dyskalkulie-Trainer welchen ich 2016 erfolgreich abschloss. Auch das im Anschluss folgende Seminar zum Mobbing-Berater schloss ich 2016 ab.
Nun war ich Lerntherapeut und freute mich bereits sehr darauf, anderen Menschen helfen zu dürfen, aber es kam anders.
Aus familiären Gründen musste ich meine freiberufliche Tätigkeit erst mal aufgeben und wieder in ein festes Arbeitsverhältnis wechseln.
Während meiner festen Arbeit erteilte ich nebenberuflich immer wieder Nachhilfe um nicht ganz aus dem Bereich der Lerntherapie auszusteigen. Hierbei stellte ich fest, dass ganz viele Kinder bereits in der Grundschule erhebliche Schwierigkeiten haben, die Grundlagen des Schreibens und Lesens zu erlernen. Ich entschloss mich, mich auf den Bereich der Grundschule, welche in Berlin ja bis zur 6. Klasse geht zu spezialisieren.
Seit Anfang 2021 bin ich nur noch in Teilzeit beschäftigt und konzentriere mich seit dem auch wieder verstärkt auf die Lerntherapie für Kinder und Jugendliche von der Vorschule bis zur 6. Klasse der Berliner Grundschulen.